Die Tennis-Abteilung

Die Tennis-Abteilung der Wernauer Sportfreunde hat sich im Spielbetrieb mit dem Tennis-Club Wernau und der Tennis-Abteilung des TSV Wernau zusammengetan. Trainiert und gespielt wird derzeit auf der Anlage des TCW und beim TSV auf dem Kehlenberg. Auskünfte erteilt WSF-Abteilungsleiter Jürgen Stieber (Telefon 0152/56177220).

Geschichte der Tennis-Abteilung

Die Abteilung wurde am 14. April 1976 gegründet. Erster Abteilungsleiter war Franz Köder. Die Mitgliederzahl stieg rasant an – von 29 nach der Gründungsversammlung bis auf 138 Ende desselben Jahres. Anfangs standen zwei Plätze zur Verfügung, bald kam ein dritter hinzu. Ende des folgenden Jahres (1977) waren es schon fünf.

Der Tennis-Boom bei den WSF setzte sich bis in die neunziger Jahre fort. Höhepunkt war der Bau der Tennishalle (1997) unter dem Vereinsvorsitzenden Robert Fackler und Abteilungsleiter Jürgen Stieber. Seit Oktober 1988 steht Jürgen Stieber (Telefon 0152/56177220) ohne Unterbrechung an der Spitze der Abteilung.

Im Jahr 2022 lebt der Tennissport bei den WSF noch, doch die Schlagzahl hat sich erheblich verringert. Hatten die WSF beim bundesweiten Tennis-Boom (Graf/Becker) in der Spitze 285 Mitglieder, sind es heute 75. Das liegt sicher auch an der besonderen Sportlandschaft in Wernau mit drei tennisspielenden Vereinen (TCW, WSF und TSV).

Im Zug der geplanten Vereinsverschmelzung der vier Wernauer Sportvereine hat die Tennis-Abteilung Pionierarbeit geleistet:

– Seit Jahren haben TCW, TSV und WSF eine Spielgemeinschaft. Das heißt, unsere Mannschaften sind unter einem Namen beim Württembergischen Tennis-Bund gemeldet. In den jeweiligen Mannschaften spielen Mitglieder aller drei Vereine.

– Aufgrund der rückläufigen Mitgliederzahl haben die Sportfreunde im Jahr 2018 die Plätze 5 und 6 geschlossen. 2021 wurden auch die Plätze 1 bis 4 stillgelegt. WSF und TCW haben eine Vereinbarung geschlossen, dass die WSF-Mitglieder als gleichberechtigte Partner im Sommer auf der TCW-Anlage spielen dürfen. Das hat gut funktioniert. Auch dies ist ein weiterer Schritt in Richtung Vereinsverschmelzung, denn der Tennissport soll dann auf der Anlage des TCW konzentriert werden.

– Das Training der Jugendlichen aus allen drei Vereinen wurde in die Hände der Tennisschule Boris Kärcher gelegt.