WSF trauern um Helmut Wild

01.04.2023 | Allgemein, Clubhaus, Darts, Fitness + Spiel, Fußball, Kegeln, Sportabzeichen, Tennis, Tischtennis

Die 1. Mannschaft nach dem Abschlussspiel gegen Reichenbach II

Mit einer Niederlage gegen den VfB Reichenbach II haben die Wernauer Sportfreunde die Fußball-Saison in der Kreisliga B, Staffel 2, abgeschlossen. Allerdings gewann der WSF auch einen Preis.

Der WSF schoss gegen Reichenbach drei Tore. Beim ersten wurstelte Enes Sabotic den Ball aus spitzem Winkel ins Netz. Die Vorlage hatte Pino Caliendo geliefert. Danach machte WSF-Torjäger Oli Plescher mit seinem zwölften Saisontreffer das Dutzend voll. Nach einem weiten Abstoß von Pino verlängerte der gegnerische Innenverteidiger den Ball unfreiwillig mit dem Kopf. Oli nahm die Vorlage dankend an und  hämmerte den Ball aus elf Metern per Direktabnahme ins lange Eck.

Beim dritten Tor kam wieder Enes Sabotic zum Zug. Andrii Tabatadze blockte am gegnerischen Strafraum einen Ball, worauf Oli Plescher die Kugel über die Abwehr hinweg zu Enes schlenzte. Im zweiten Versuch schaffte es Enes, den Ball im Tor unterzubringen.

Übrigens haben die Sportfreunde in ihrer Liga den Fairness-Pokal gewonnen. Die ganze Saison gab es gegen den WSF keinen einzigen Feldverweis. Staffelleiter Armin Sigler will den Wernauern noch eine kleine Anerkennung überreichen.

Die Meistermannschaft 1966 mit Helmut Wild (untere Reihe, rechts)

Im Alter von 76 Jahren ist der ehemalige WSF-Fußballer Helmut Wild gestorben. Helmut gehörte der legendären Mannschaft an, die 1966 Meister in der A-Klasse wurde und in die vierthöchste Liga (2. Amateurliga) aufstieg.

Der Wernauer hatte großes Talent und schaffte bereits als 18-Jähriger den Sprung in die erste Mannschaft. Er spielte als sogenannter Außenläufer, also im Mittelfeld, wo er auf der linken Außenseite unermüdlich nach vorne und hinten rackerte.

Zwei Jahre später beendete eine Knieverletzung seine Karriere abrupt. Einige Jahre später schloss er sich dem TSV Wernau an und stand dort im Tor der Alten Herren. Sein Sohn Patrick Schaaf trat bei den WSF in seine Fußstapfen und spielte in den 2000er Jahren im Bezirksliga-Team. Beruflich arbeitete Helmut lange Zeit bei SEL in Wernau.

Als Mitglied der Meistermannschaft von 1966 bleibt er bei den Sportfreunden unvergessen.