WSF planen Bau von Tennis-Hartplätzen

30.05.2023 | Allgemein, Clubhaus, Tennis

Die 1. Mannschaft nach dem Abschlussspiel gegen Reichenbach II

Mit einer Niederlage gegen den VfB Reichenbach II haben die Wernauer Sportfreunde die Fußball-Saison in der Kreisliga B, Staffel 2, abgeschlossen. Allerdings gewann der WSF auch einen Preis.

Der WSF schoss gegen Reichenbach drei Tore. Beim ersten wurstelte Enes Sabotic den Ball aus spitzem Winkel ins Netz. Die Vorlage hatte Pino Caliendo geliefert. Danach machte WSF-Torjäger Oli Plescher mit seinem zwölften Saisontreffer das Dutzend voll. Nach einem weiten Abstoß von Pino verlängerte der gegnerische Innenverteidiger den Ball unfreiwillig mit dem Kopf. Oli nahm die Vorlage dankend an und  hämmerte den Ball aus elf Metern per Direktabnahme ins lange Eck.

Beim dritten Tor kam wieder Enes Sabotic zum Zug. Andrii Tabatadze blockte am gegnerischen Strafraum einen Ball, worauf Oli Plescher die Kugel über die Abwehr hinweg zu Enes schlenzte. Im zweiten Versuch schaffte es Enes, den Ball im Tor unterzubringen.

Übrigens haben die Sportfreunde in ihrer Liga den Fairness-Pokal gewonnen. Die ganze Saison gab es gegen den WSF keinen einzigen Feldverweis. Staffelleiter Armin Sigler will den Wernauern noch eine kleine Anerkennung überreichen.

So sehen „Lost Places“ aus. Die WSF-Tennisanlage soll reaktiviert werden

Die letzte Baumaßnahme der Wernauer Sportfreunde liegt 15 Jahre zurück. Damals sanierte man zusammen mit der Stadt Wernau das Stadion. Nun steht ein neues Projekt an: Der Bau von zwei Tennis-Hartplätzen neben der Tennishalle.

Geschäftsführer Wolfgang Burger berichtete in der Abteilungsversammlung über ein Konzept, dass der WSF-Vorstand erarbeitet hat und das den Ausbau des Tennissports bei den Wernauer Sportfreunden zum Ziel hat. Das Konzept enthält im Wesentlichen den Bau von zwei Tennisplätzen mit einem Allwetterbelag auf einem Teil der stillgelegten WSF-Tennisplätze.

Die Plätze erhalten einen sogenannten Rebound-Ace-Belag, der bei nationalen und internationalen Tennisturnieren heutzutage Standard ist. Die Investitionssumme ist sechsstellig, das Geld soll von privaten Darlehensgebern zur Verfügung gestellt werden. Nachbar-Tennisclubs (Köngen, Altbach, Lichtenwald) reagierten auf die Ankündigung positiv, auch sie wollen die Plätze nutzen.

Hinsichtlich der Refinanzierung der Investition wird angestrebt, dass ein Platz durchgehend von der Tennisschule Kärcher angemietet wird. Das zweite Tennis-Feld steht gegen eine Platzmiete frei zur Verfügung, die Höhe der Miete ist gestaffelt. Vereinsmitglieder zahlen weniger. Im nächsten Schritt sollen Fördermittel u.a. beim WLSB beantragt werden.