WSF investiert in Fotovoltaik

11.11.2024 | Allgemein, Beachvolleyball, Clubhaus, Darts, Fitness + Spiel, Fußball, Kegeln, Tennis, Tischtennis

Ein Teil der Solaranlage auf dem Clubhaus

Die Wernauer Sportfreunde haben auf ihren Dächern massiv in Photovoltaik investiert. Im Vereinseigentum befindet sich nun eine 23-Kilowatt-Anlage, verbaut auf drei Dachflächen des Clubhauses.

Um Strom zu sparen und das Klima zu schonen, haben die Wernauer Sportfreunde rund 40.000 Euro ausgegeben. Darin inbegriffen ist ein Stromspeicher mit zehn Kilowattstunden Speicherkapazität.

Zudem wird die Dachfläche der Tennishalle wie bisher einem Investor vermietet. Dort wurden alle Module erneuert, die Ökostrom-Produktion auf der Halle beläuft sich ab sofort auf zirka 50 Megawattstunden pro Jahr.

Alle Anlagen zusammen entsprechen einem Gegenwert von 2000 gepflanzten Bäumen jährlich. Die Wernauer Sportfreunde dürften damit der größte private Klimaschützer Wernaus sein.

Die PV-Module auf der Tennishalle

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.