Wolfgang Burger neuer Geschäftsführer

16.05.2022 | Allgemein, Clubhaus, Fitness + Spiel, Fußball, Kegeln, Sportabzeichen, Tennis, Tischtennis

Wolfgang Burger am PC in der WSF-Geschäftsstelle.

Seit Längerem  war bei den Wernauer Sportfreunden das Amt des ehrenamtlichen Geschäftsführers unbesetzt. Nun übernimmt Dr. Wolfgang Burger.

Der 67-Jährige wurde in Schemmerhofen (Kreis Biberach) geboren, kam 1985 nach Wernau und zu den Sportfreunden. Nach seinem Chemie-Studium in Tübingen hatte er bei der Feldmühle in Plochingen (heute: Ceramtec) einen Job bekommen – mit durchschlagendem Erfolg. Die künstlichen Hüftgelenke aus rosaroter Keramik, für die Ceramtec weltweit bekannt ist, hat Wolfgang erfunden! Dabei kamen ihm die Erkenntnisse aus seiner Doktorarbeit zugute. Der Titel der Dissertation wird aber nur Fachleuten aus der Anorganischen Festkörperchemie etwas sagen: „Synthese, Struktur und Eigenschaften von Pyrazol- und Pyrazolatokomplexen des zweiwertigen Platins“. Noch bis Ende des Jahres leitet Wolfgang als Geschäftsführender Gesellschafter in Hochdorf seine eigene Firma für Werkstoffe in der Medizintechnik und Uhrenindustrie.

Bei den Sportfreunden spielt der gebürtige Oberschwabe seit 37 Jahren Tennis, außerdem ist er Mitglied der Fußball-AH. Mehrfach organisierte er Vereinsausflüge in seine Skihütte nach Vorarlberg.

Anfang des Jahres hat Wolfgang Burger von Wilhelm Irtenkauf die WSF-Mitgliederverwaltung übernommen und sich gut eingearbeitet. Das Amt des Geschäftsführers übt Burger zunächst kommissarisch aus. Bei der Mitgliederversammlung am 23. Juni will er sich regulär zur Wahl stellen. Sein Ziel: eine Fusion der Wernauer Sportvereine, in der sich alle 3000 Mitglieder der vier Vereine wiederfinden.

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.