Überraschungs-Besuch bei WSF-Legende

08.12.2025 | Allgemein, Fußball

Ex-WSF-Kicker Gerhard Kiese (Mitte) bekam Besuch von seinem Fußball-Kameraden Heiner Baumann (li.) und WSF-Ehrenmitglied Gerhard Bauer

Treffen sich drei Legenden im Altersheim…

Kurz vor Weihnachten hat WSF-Mitglied Gerhard Kiese (88) im Plochinger Seniorenstift Besuch bekommen. Sein ehemaliger Mannschaftskamerad Heiner Baumann (80) und WSF-Ehrenmitglied Gerhard Bauer (85) schauten überraschend vorbei.

Gerhard Kiese zählte in den 60er Jahren zu den besten Wernauer Fußballern. Als Stürmer schoss er für die Sportvereinigung Wernau (später: WSF) dutzende Tore in der A-Klasse und 2. Amateurliga, der damals vierthöchsten Liga. Gerhard war derart bedeutend, dass er 1966 vor dem wichtigen Ligaspiel gegen Neu-Ulm eigens aus dem Urlaub im Tannheimer Tal abgeholt wurde.

Ein WSF-Mitglied fuhr Sonntag früh rund 200 Kilometer nach Österreich, dann mit Gerhard auf dem Beifahrersitz wieder 200 Kilometer zurück. Als die Sportvereinigung gegen Neu-Ulm mit 3:1 gewonnen und Gerhard zwei Tore geschossen hatte, durfte er seinen Urlaub fortsetzen. Der Kamerad fuhr ihn die 200 Kilometer wieder zurück – und konnte dann um Mitternacht auch ins Bett gehen, nachdem er den Rest der 800-Kilometer-Tagestour zurückgelegt hatte.

Lieber Gerhard, wir wünschen dir und allen Lesern eine schöne Weihnachtszeit.

 

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.