Revanche fast geglückt

13.02.2022 | Allgemein, Kegeln

Markus Kraft spielte gegen Unterlenningen stark

WSF – Unterlenningen II  4:4
Im Rückspiel gegen Unterlenningen stellten die WSF um. Es begannen Markus Kraft und Luigi Elia. Bei Markus sah es an diesem Tag gut aus, bei Luigi reichte es nicht. Sein Gegner spielte überragende 550 Holz, so dass es nach den ersten beiden Duellen 1:1 stand. Allerdings war Unterlenningen bei der Gesamtholzzahl weit davongezogen, so dass die beiden Extra-Punkte für die bessere Mannschaftsleistung kaum noch zu holen waren. 
Im Mittelpaar spielten sowohl Manfred Schönberger (506 Holz) als auch Michael Thon (522 Holz) stark. Somit stand es vorerst 3:1 für Wernau und selbst bei der Gesamtholzzahl lagen die WSF nur noch zwei Punkte hinten.
Im Schlusspaar traten Josef Guilliard und Klaus Thon an. Klaus‘ Gegner hatte noch eine Rechnung aus der Vorwoche offen, so dass der Wernauer Kapitän nicht den Hauch einer Chance hatte. Er verlor sein Spiel mit einem kapitalen Rückstand von 61 Holz auf die Tagesbestleistung seines Gegners (551 Holz). Besser machte es Josef Guilliard, er schlug seinen Gegner knapp. So gewann Wernau zwar die Einzelwertung mit 4:2, jedoch glich Unterlenningen mit der klar besseren Gesamtholzzahl zum 4:4 aus. 

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.