Mitglieder für 60 Jahre Treue geehrt

10.09.2023 | Allgemein, Clubhaus, Darts, Fitness + Spiel, Fußball, Kegeln, Sportabzeichen, Tennis, Tischtennis

Bürgermeister Armin Elbl (re.) ehrte die WSF-Mitglieder mit 60-jähriger Vereinszugehörigkeit

Bei den Jubiläumsfeiern zum 125-jährigen Bestehen der Wernauer Sportfreunde wurden zehn Mitglieder für mindestens 60-jährige Treue zum Verein geehrt. Im Einzelnen:

Bruno Schäfer (79): Bruno diente der Fußballabteilung als Jugendtrainer und Betreuer, schaffte mit großem Fleiß beim Bau des Clubhauses (1975) und beim Erweiterungsbau mit Kegelbahnen und Geschäftszimmer (1991). Ein Kamerad, auf den man sich immer verlassen kann.

Erich Friess (69): „Riva“ bekam seinen Spitznamen, als er 1978 im Fußballtraining über sich hinauswuchs und mit 12 Toren so überragend wie der italienische Nationalspieler Luigi Riva spielte. Er ist auch ein guter Tennisspieler und heute 2. Vorsitzender der WSF.

Klaus Thon (69): Der WSF-Vorsitzende war ein unheimlich schneller und torgefährlicher Außenstürmer. Beim SC Geislingen spielte er in der dritthöchsten Liga, mit dem WSF in der 2. Amateurliga und Landesliga. Unermüdlicher Schaffer und täglich im Einsatz für seinen Verein!

Franz Schönberger (73): Starker Mittelfeldspieler, der noch mit Mitte 30 zu den Aktivposten in der 2. Amateurliga zählte. Leistungsträger in der 1. und 2. Mannschaft über zwei Jahrzehnte hinweg.

Gerhard Strigl (68): WSF-Fußballer ab der E-Jugend. Später Spieler in der 2. Mannschaft, danach ging es weiter mit Tennis.

Armin Kraft (78): Fußballer in der 2. Amateurliga, danach Abteilungsleiter. Holte die WSF-Fußballer 1989 aus dem Loch, in das sie durch schwache Führung und mangelnde Leistungsbereitschaft hineingeraten waren.

Horst Kremer (68): Mittelfeldspieler mit viel Ballgefühl, war 1977 beim dritten und letzten Aufstieg in die 2. Amateurliga dabei. Wie so viele WSF-Mitglieder wechselte er nach der aktiven Fußball-Karriere zum Tennis.

Gerhard Kiese (85): Kopfballstarker Stürmer in den 50er- und 60er-Jahren, war aus der 2.-Amateurliga-Mannschaft nicht wegzudenken. Bis vergangenes Jahr schaffte Gerhard noch jeden Dienstag beim Arbeitsdienst. Sucht immer die Nähe zum Verein, oft schon mittags, wenn noch kein anderer da ist.

Heinz Kremer (68): Zwillingsbruder von Horst Kremer – mit nahezu identischer Fußballkarriere. Ist dem Wernauer Freibad so treu wie dem Verein.

Willi Feldmann (71): Willi lebt, jubelt und leidet mit dem WSF. Vorsitzender von 2007 bis 2010, mehrfach 2. Vorsitzender, außerdem langjähriger Jugendtrainer und Betreuer in der Fußball-Abteilung. Ohne ihn würde es den Verein wohl nicht mehr geben.

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.