Die besten Kegler beim Stadtpokalkegeln 2026 stammen bis auf einen von der Kegeltruppe „Hau wech“. Hinten von links: Andreas Baur, Stephan Klein, Birgit Redle, Michael Schuster (WSF-Tischtennis). Vorne von links: Stefan Redle, Hubert Redle, HJ Tix, Oliver Lombardelli.
Wieder einmal dominierten die Hobbykegler von Hau wech das Stadtpokalkegeln der Wernauer Sportfreunde. Bei den reinen Herren-Teams siegte Hau wech 1 vor Hau wech 4, Dritter wurde Varacskos Disznok 3. Insgesamt nahmen in dieser Kategorie sechs Mannschaften teil.
Auf den weiteren Plätzen folgten Montagssport vor WSF-Tischtennis 2 und WSF-Tischtennis 1.
Bei den gemischten Teams gingen zehn Mannschaften an den Start. Auch hier blieb Hau wech unangefochten an der Spitze. Es siegte Hau wech 3 vor Hau wech 5. Den letzten freien Platz auf dem Treppchen ergatterte Varacskos Disznok 2 („Warzenschweine 2“) vor dem nächsten Hau-wech-Team (2). Die Stammgäste von Bora Bora landeten im Mittelfeld auf Rang sechs vor zwei Eisenfüßen-Teams, der Feldburg und den Kranzkeglern.
Eine kleine Sensation ereignete sich in der Einzelwertung bei den Herren. WSF-Tischtennisspieler Michael Schuster durchbrach die jahrelange Herrschaft von Hau-wech-Keglern und gewann den Wettbewerb mit 268 Holz. Hinter ihm platzierten sich nicht weniger als fünf Hau-wech-Vertreter – Stefan Redle, Stephan Klein, HJ Tix, Lars Redle und Oliver Lombardelli.
Bei den Frauen stand wie gewohnt eine Keglerin von Hau wech ganz oben. Birgit Redle siegte mit 239 Holz vor Margit Schiller (Varacskos Disznok) und Lucija Feldmann (Feldburg). Die Ränge vier bis sechs belegten Claudia Stieber (Bora Bora), Tanja Klein (Hau wech) und Tanja Blattner (Kranzkegler). Vorjahressiegerin Silke Tix hatte wegen einer Knieverletzung passen müssen. Sie ließ vergangenes Jahr mit einer überragenden Leistung (258 Holz) sogar alle Männer hinter sich – in 44 Jahren Stadtpokalkegeln bisher einmalig.
