Mehmet Etli neuer WSF-Coach

25.05.2025 | Allgemein, Fußball

Die Wernauer Sportfreunde haben die Weichen für eine erfolgreiche Fußball-Saison 2025/26 gestellt. Als neuer Trainer wurde der ehemalige Oberliga-Fußballer Mehmet Etli verpflichtet.

Der 44-Jährige wuchs im Ruhrgebiet auf, spielte bei Westfalia Herne und Borussia Wuppertal in der höchsten Liga Nordrhein-Westfalens. Mit Anfang 30 veränderte er sich beruflich und begann als Maschinenbautechniker bei Daimler. Seither wohnt Mehmet mit Frau und zwei Kindern in Altbach.

Der neue WSF-Trainer ist Inhaber der B-Lizenz und arbeitete bereits als Spielertrainer beim FV Plochingen und dem TSV Berkheim. Als Coach beim VfL Kirchheim führte er unter anderem die U15 und die U17 zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Verbandsstaffel. Bis zur Winterpause amtierte Mehmet als Sportlicher Leiter beim TSV Weilheim, ehe er sich wegen einer beruflichen Fortbildung ein halbes Jahr aus dem Amateurfußball zurückzog.

Jetzt ist der Deutsch-Türke wieder voller Tatendrang und bereit, beim WSF Vollgas zu geben. Er sagt: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Wer mich kennt, weiß, dass ich 100 Prozent geben werde.“

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.