Josef Reutter ist dienstältester WSF-Sportler

12.02.2022 | Allgemein, Clubhaus, Fitness + Spiel, Tennis, Tischtennis

Josef Reutter (77) beim Krafttraining in der WSF-Garage

Die erste Urkunde gewann er 1959 beim Schwäbischen Landesturnfest in Heilbronn. Viele weitere sollten folgen. Inzwischen ist Josef Reutter seit 70 Jahren Mitglied der Wernauer Sportfreunde.

Der gebürtige Steinbacher startete 1952 beim Kinderturnen des TV Wernau. Später wechselte er zum Feldhandball und holte mit seinen Kameraden 1966 die Kreismeisterschaft. In den 70er Jahren, inzwischen waren der TV und die Sportvereinigung zu den WSF verschmolzen, wandte sich Josef der Leichtathletik zu. Im Weitsprung feierte er beachtliche Erfolge, zudem amtierte er als Jugendleiter. Seinen Fleiß unterstrich er auch beim Bau des Clubhauses, als er zwei Jahre lang ehrenamtlich mitschaffte und bei der Einweihung am 5. Juni 1975 mit der goldenen WSF-Medaille geehrt wurde. Auch beim Umbau des Stadions half Josef wieder tatkräftig mit.

Heute, mit 77 Jahren, kommt der dienstälteste WSF-Sportler immer noch regelmäßig ins Leichtathletik-Training. Mittwochs und freitags hält er sich mit leichten Walking-Einheiten und Krafttraining fit. Der Lohn ist ein schlanker, durchtrainierter Körper, um den ihn wohl viele Altersgenossen beneiden.

Da war er 21: Josef Reutter (vorne) beim Gewinn der Kreismeisterschaft im Feldhandball 1966

Brandanschlag auf das Auto unseres Pächter-Ehepaars. Am Ostersamstag kurz nach 4 Uhr zündete ein Unbekannter einen Kia Sportage vor dem WSF-Clubhaus an.

Offenbar schlug der Täter die Heckscheibe ein, goss einen Brandbeschleuniger ins Wageninnere und entfachte das Feuer mit einer Art Fackel. Dann rannte der Unbekannte mit dem Feuer in der Hand davon, wie das Video aus einer Überwachungskamera zeigt (siehe unten).

Der Anschlag ist der Höhepunkt einer Serie von Attacken auf Autos im Sport- und Freizeitzentrum Neckartal in den vergangenen drei Wochen. Mehrfach wurden Reifen zerstochen, Scheiben eingeschlagen und Karosserien besprüht. Der Schaden dürfte sich mittlerweile auf rund 30.000 Euro belaufen. Zeugenhinweise bitte an das Polizeirevier Kirchheim.