Hau wech triumphiert beim Stadtpokal-Kegeln

06.01.2025 | Allgemein, Clubhaus, Kegeln

Die 1. Mannschaft nach dem Abschlussspiel gegen Reichenbach II

Mit einer Niederlage gegen den VfB Reichenbach II haben die Wernauer Sportfreunde die Fußball-Saison in der Kreisliga B, Staffel 2, abgeschlossen. Allerdings gewann der WSF auch einen Preis.

Der WSF schoss gegen Reichenbach drei Tore. Beim ersten wurstelte Enes Sabotic den Ball aus spitzem Winkel ins Netz. Die Vorlage hatte Pino Caliendo geliefert. Danach machte WSF-Torjäger Oli Plescher mit seinem zwölften Saisontreffer das Dutzend voll. Nach einem weiten Abstoß von Pino verlängerte der gegnerische Innenverteidiger den Ball unfreiwillig mit dem Kopf. Oli nahm die Vorlage dankend an und  hämmerte den Ball aus elf Metern per Direktabnahme ins lange Eck.

Beim dritten Tor kam wieder Enes Sabotic zum Zug. Andrii Tabatadze blockte am gegnerischen Strafraum einen Ball, worauf Oli Plescher die Kugel über die Abwehr hinweg zu Enes schlenzte. Im zweiten Versuch schaffte es Enes, den Ball im Tor unterzubringen.

Übrigens haben die Sportfreunde in ihrer Liga den Fairness-Pokal gewonnen. Die ganze Saison gab es gegen den WSF keinen einzigen Feldverweis. Staffelleiter Armin Sigler will den Wernauern noch eine kleine Anerkennung überreichen.

Die besten Hobbykegler Wernaus (v. li.): Andreas Baur, Silke Tix, Oliver Lombardelli, Hans-Jürgen Tix und Stefan Redle vom Team Hau wech. Im weißen T-Shirt gratulieren der WSF-Vorsitzende Klaus Thon und Kegel-Abteilungsleiter Manfred Schönberger

Niemand haut „Hau wech“ weg. Wie in den Vorjahren bleibt die Hobbykegel-Truppe um Stadtrat Stefan Redle das Maß aller Dinge. Das Team entschied auch das 43. Stadtpokalkegeln der Wernauer Sportfreunde klar für sich.

Bei den gemischten Teams siegte Hau wech mit 898 Holz vor Varacskos Dzinok (843) und den Eisenfüßen (834). Bei den reinen Herren-Teams fiel die Dominanz noch krasser aus. Die ersten drei Plätze belegten ausschließlich Hau-wech-Mannschaften, gefolgt von WSF-Tischtennis und WSF-Montagssport.

Eine kleine Sensation schaffte Silke Tix. Zum ersten Mal in der 43-jährigen Geschichte des Stadtpokalkegelns gewann eine Frau die Einzelwertung. Silke ließ 111 männliche und weibliche Teilnehmer hinter sich, haute für „Hau wech“ 258 Kegel um. Zweiter wurde Gabriel Walz (Eisenfüße, 254) vor den Hau-wech-Vertretern Stefan Redle (252), Hans-Jürgen Tix und Oliver Lombardelli (beide 250). Bei den Keglerinnen landete Margit Schiller (240) auf Platz zwei vor Monika Fiedler (219).

Insgesamt wurde den 35 Jahre alten Kegelbahnen im Clubhaus alles abverlangt. Zweieinhalb Tage knallte es im Untergeschoss unentwegt, die Spieler feuerten 7000 Kugeln auf insgesamt 36 Kegel (4 Bahnen) ab. Die fleißigen Mitglieder der Kegelabteilung hatten alle Hände voll zu tun, die Anlagen zu bedienen, Ergebnisse einzutragen und kleinere Störungen zu beheben. Ein Dankeschön geht auch an die Clubhaus-Pächter Luigi und Giuliana Elia für ihre Unterstützung bei den Siegerpreisen.