Hau wech triumphiert beim Stadtpokal-Kegeln

06.01.2025 | Allgemein, Clubhaus, Kegeln

Die besten Hobbykegler Wernaus (v. li.): Andreas Baur, Silke Tix, Oliver Lombardelli, Hans-Jürgen Tix und Stefan Redle vom Team Hau wech. Im weißen T-Shirt gratulieren der WSF-Vorsitzende Klaus Thon und Kegel-Abteilungsleiter Manfred Schönberger

Niemand haut „Hau wech“ weg. Wie in den Vorjahren bleibt die Hobbykegel-Truppe um Stadtrat Stefan Redle das Maß aller Dinge. Das Team entschied auch das 43. Stadtpokalkegeln der Wernauer Sportfreunde klar für sich.

Bei den gemischten Teams siegte Hau wech mit 898 Holz vor Varacskos Dzinok (843) und den Eisenfüßen (834). Bei den reinen Herren-Teams fiel die Dominanz noch krasser aus. Die ersten drei Plätze belegten ausschließlich Hau-wech-Mannschaften, gefolgt von WSF-Tischtennis und WSF-Montagssport.

Eine kleine Sensation schaffte Silke Tix. Zum ersten Mal in der 43-jährigen Geschichte des Stadtpokalkegelns gewann eine Frau die Einzelwertung. Silke ließ 111 männliche und weibliche Teilnehmer hinter sich, haute für „Hau wech“ 258 Kegel um. Zweiter wurde Gabriel Walz (Eisenfüße, 254) vor den Hau-wech-Vertretern Stefan Redle (252), Hans-Jürgen Tix und Oliver Lombardelli (beide 250). Bei den Keglerinnen landete Margit Schiller (240) auf Platz zwei vor Monika Fiedler (219).

Insgesamt wurde den 35 Jahre alten Kegelbahnen im Clubhaus alles abverlangt. Zweieinhalb Tage knallte es im Untergeschoss unentwegt, die Spieler feuerten 7000 Kugeln auf insgesamt 36 Kegel (4 Bahnen) ab. Die fleißigen Mitglieder der Kegelabteilung hatten alle Hände voll zu tun, die Anlagen zu bedienen, Ergebnisse einzutragen und kleinere Störungen zu beheben. Ein Dankeschön geht auch an die Clubhaus-Pächter Luigi und Giuliana Elia für ihre Unterstützung bei den Siegerpreisen.

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.