Beach-Volleyball: Tolles Turnier zum Auftakt

31.07.2023 | Allgemein

Die „Coolen Socken“ schlagen den Ball übers Netz

Das erste Beachvolleyball-Turnier der Wernauer Sportfreunde hat die Erwartungen übertroffen. Zum Erich-Friess-Cup (1000 Euro Preisgeld) kamen zehn Mannschaften, die alles in einem boten: hochkarätigen Sport, Spannung und gute Laune.

Mit dabei waren reine Hobby-Teams wie das Bistro City, aber auch starke Volleyballteams aus Wernau und Umgebung. Gespielt wurde in Vierer-Teams mit mindestens einer Frau auf dem Feld.

Das Team „Bistro City“

In der Vorrunden-Gruppe A setzte sich die deutsch-paraguyanische Mannschaft „ImPulSand“ (u.a. Jorge und Oscar Körner) souverän durch. Zweiter wurde das „Team Moritz Hirning“, angeführt vom sprung- und schmetterstarken Landesligaspieler des TSV Wernau. Es folgten die Mannschaften „Pegelzeiten“, „Namenlos grandios“ und „Jäger des verlorenen Satzes“.

In der Gruppe B gewannen „Laura Ludwig & Friends“ alle Spiele, auch „Zeiten des Pegels“ qualifizierten sich als Zweiter fürs Halbfinale. Die weiteren Plätze: „Furios Four“, „Coole Socken“ und „Bistro City“.

„Laura Ludwig & Friends“ holten sich 500 Euro Siegprämie ab

Im Halbfinale mussten sich die bis dahin ungeschlagenen Deutsch-Paraguyaner („ImPulSand“) in einem engen Match dem Team „Zeiten des Pegel“ mit 17:21 geschlagen geben. Dabei trat der Gegner als eines der wenigen Teams sogar mit zwei Frauen (Evelyn Heer, Marie Fleischmann) an. Das zweite Semifinale war noch dramatischer: Lange Zeit lag das Team Moritz Hirning vorn, ehe Laura Ludwig & Friends keinen Fehler mehr machten und mit unglaublicher Zähigkeit jeden Ball retournierten. Der Lohn: ein maximal knapper 21:19-Sieg.

Im Spiel um Platz 3 erkämpfte sich das Moritz-Hirning-Team nach der Halbfinal-Enttäuschung einen versöhnlichen 21:17-Sieg über „ImPulSand“, ehe Laura Ludwig & Friends eine weitere Partie drehten. Auch im Finale lagen die drei Jungs (Bernhard Lechner, Pascal Kempf und Flo Kummer) mit ihrer Partnerin Theresa Öchsner hinten, hatten aber die besseren Reserven und gewannen gegen „Zeiten des Pegels“ mit 21:16.

Duell am Netz zwischen „Laura Ludwig“ und „Zeiten des Pegels“ (hinten)

Danach ging’s gemeinschaftlich ins Festzelt, wo die besten fünf Teams einen Teil ihrer Siegprämie in Bier, Grillfleisch und Kartoffelsalat umsetzten.

Super gebaggert!

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.