Armin Kraft feiert 80. Geburtstag

26.08.2024 | Allgemein, Clubhaus, Fußball

Er zählt zu den Ehrenmitgliedern und hat viel für die Wernauer Sportfreunde geleistet. Am 18. August feierte Armin Kraft seinen 80. Geburtstag. Die Vorstandschaft um Klaus Thon kam zu Besuch.

Armin trat als 15-Jähriger in den Verein ein, spielte Fußball in der 1. Mannschaft. Beim Aufstieg in die 2. Amateurliga im Jahr 1966 war er mit dabei, kickte anschließend mit dem WSF gegen Mannschaften wie Aalen und Ulm. Seine große Stunde schlug 1990, als er die am Boden liegende Fußballabteilung übernahm und die 1. Mannschaft zurück in die Bezirksliga führte. Als Armin das Amt abgab, ging’s wieder bergab.

Auch als Schaffer war er immer zur Stelle: beim Clubhaus-Bau (1975), beim Erweiterungsbau (1990), beim Bau von Tennishalle und zweitem Trainingsplatz (1997/98) sowie beim Stadion-Umbau (2008). Ohne Armin geht’s halt nicht.

Ein schönes Geschenk bekam der Jubilar von der Fußball-Abteilung. Nach fünf Jahren Pause lief pünktlich zu seinem Geburtstag wieder ein WSF-Team in der Kreisliga auf.

Lieber Armin, danke für alles!

Die Kegler der Wernauer Sportfreunde dürfen nach rund zehn Jahren wieder einen großen Erfolg feiern. Sie haben im Bezirk Mittlerer Neckar in der Bezirksklasse A Süd die Meisterschaft geholt.

Schon vor dem letzten Spiel gegen den SV Mettingen III war Wernau der Titel nicht zu nehmen. Dennoch gingen die Sportfreunde konzentriert ans Werk und siegten 5:1. Alle vier WSF-Kegler zeigten solide Leistungen. Klaus Thon spielte mit 494 Holz am besten, dicht gefolgt von Manfred Schönberger (486) und Michael Thon (485). Uwe Thum warf 462 Kegel um.

Wernau holte die Meisterschaft mit 18:2 Punkten mit großem Abstand vor Sindelfingen VI (12:8) und Mettingen III (11:9). Die Tabelle wird komplettiert von Denkendorf II (10:10), Stuttgart-Kaltental (7:13) und Sindelfingen VII (2:18).

Trotz Meisterschaft ist ein Aufstieg nicht möglich. In der Bezirksklasse A wird mit gemischten Vierer-Mannschaften gespielt, eine höhere Liga ist für diese Konstellation nicht vorgesehen. Normalerweise gehen beim Sportkegeln Sechser-Teams an den Start. Wegen Personalmangels reichte es in den letzten beiden Jahren beim WSF aber nur für eine Vierer-Mannschaft.